Mit der Kamera durch Abwasserkanäle
Vielseitiger Fachbetrieb: Karl Leuchter GmbH feiert in diesem Jahr 65. Geburtstag

Gegründet wurde die Karl Leuchter GmbH an der Lütgendortmunder Straße 90 als reine Heizungsbaufirma. Längst hat sich das Unternehmen jedoch zu einem vielseitigen Fachbetrieb für Heizungs- und Sanitärinstallation und Kanalsanierung weiterentwickelt.

In diesem Jahr wird die Karl Leuchter GmbH 65 Jahre alt. "Als der Firmengründer Karl Leuchter 1939 den Betrieb eröffnete, hatte er sich auf den Bau von Koks- und Dampfheizungen spezialisiert", erzählt Inhaber Jörg Gardemann. Sein Vater, Hartmut Gardemann, wurde 1969 Chef des Betriebes, in dem er selbst lange gearbeitet hatte. 1995 übernahm Jörg Gardemann die Firma - der Traditionsname "Karl Leuchter GmbH" jedoch blieb, und auch sein Vater blieb dem Betrieb verbunden. Jörg Gardemann, selbst Heizungsmeister und Gas- Wasser- Installationsmeister, erweiterte die Angebotspalette um Sanitärtechnik und Kanalsanierung. Er schuf weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze: "In den letzten zwei Jahren hat sich die Belegschaft verdoppelt", so Gardemann: acht Monteure und zwei Auszubildende gehören zum Team.

Investitionen: Risiko hat sich gelohnt
Auch höhere Investitionskosten scheute Gardemann nicht: "Wir haben etwas riskiert - in der heutigen Wirtschaftslage ist das nicht selbstverständlich." Das hat sich gelohnt: Das Traditionsunternehmen kann auf einen festen Kundenstamm bauen, zu dem seit rund 40 Jahren auch die Stadt Dortmund gehört. Für Hausbesitzer hat Jörg Gardemann einen Tipp: "Wer jetzt die Dichtigkeit seiner Abwasserkanäle überprüfen lässt, verhindert größere Schäden- und spart Geld:" Privathaushalte müssen diese Prüfung bis zum Jahr 2015 nachweisen. Für Wohnhäuser in Wasserschutzgebieten gilt als Frist der 31. Dezember 2005, wenn das Entwässerungssystem vor 1965 angelegt wurde. So will es das Tiefbauamt der Stadt Dortmund, denn: Das Grundwasser soll vor Verunreinigungen geschützt werden. Gardemann: "60 Prozent aller Anschlüsse sind undicht." Meistens sind es Risse in den alten Tonrohren oder Undichtigkeiten an den Muffen, durch die Abwasser ins Erdreich dringt. "Diese Schäden können wir beheben - ohne Aufgraben", erklärt Gardemann. Das geht so: Zuerst reinigen die Fachleute der Firma Karl Leuchter alle Hausanschlüsse, dann schicken sie eine fahrbare Kamera in den Kanal. Risse und Undichtigkeiten sind - gegebenenfalls - auf einem Bildschirm deutlich zu erkennen. In diesem Fall erhalten die Abwasserrohre eine neue Innenhaut: Die Spezialisten ziehen einen Textilschlauch, der mit Harz getränkt und ausgehärtet ist, durch das Rohr.

Wer zu lange wartet, riskiert große Schäden
Wer aber zu lange wartet, riskiert größere Schäden an seinem Abwassersystem. Dann ist so eine Sanierung vielleicht nicht mehr möglich. Das bedeutet: Aufgraben und das Abwasserrohrnetz ersetzen. "das ist nicht nur aufwändiger, sondern auch die teurere Lösung", weiß Jörg Gardemann.
 
     
     
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